Die Vita von Michael

Ein kurzer Abriss
aus Michaels Vita

Das außerordentliche Ereignis meiner Geburt ergab sich am 4. März 1963 zu Hause in der Kasseler Straße 52 der Hansestadt Bremen. Es muss so gegen 10:30 Uhr gewesen sein, als mir die Hebamme, während sie wohl genüsslich eine mit Kokain getränkte Pille amerikanischer Marke in ihrem Mund hin und her schob, als zweites Kind in der Familie den Hintern versohlte. Mein Vater war noch unterwegs meiner schwangeren Mutter auf Befehl ein Grillhänchen zu holen.

Freundlichen guten Morgen schöne Welt.

Michael Heiland
aufgenommen von Lydia im April 2017

Am 16. Juni 1963 wurde ich dann, in der St. Michaelis Luthergemeinde von Bremen, auf die Namen der Person Jan Michael Heiland getauft, wobei ich einige Jahre später aus der Kirche austrat und mich nochmals von wahren Freunden heidnisch taufen ließ, um wieder ein lebender Mensch zu werden.

Nach meiner Sandkastenzeit ging die Reise nach Reute im Breisgau, das damals wahrlich ein Kuhnest war, jedoch einen Kindergarten und eine Schule besaß, die ich dann auch widerwillig besuchen musste. Ich war viel lieber draußen, spielte mit den Tieren und meiner besten Freundin Rosa in den Heuschobern.

Da meine Eltern sehr naturverbunden waren lebten wir immer außerhalb von Großenstädten in ländlichen Gebieten. Wir waren sehr viel in der Natur, Wandern und Zelten. Dabei gab es für uns Kinder ständig etwas neues zu entdecken. Und wenn ich einen Tümpel sah musste ich unbedingt rein springen :D , da mir die Verbundenheit zum Wasser, wahrscheinlich schon über das Sternzeichen, in die Wiege gelegt wurde. Diese „Macke“ habe ich heute noch, wobei ich am Liebsten tauche (der Kopf muss unter Wasser sein).

Die restlichen Papageienschulen besuchte ich im nordrhein westfälischen Siegen und habe es tatsächlich, trotz meiner permanenten Unlust und Faulheit, zur Fachoberschulreife geschafft, woraufhin ich in die Technik, Richtung Metallgewerbe (Werkzeugmacher), ging. Das war in Dahlbruch im Stadtteil von Hilchenbach.

Die damalige Metallkrise, Anfang der 80er Jahre, veranlasste mich jedoch eine weitere Ausbildung in der gehobenen Gastronomie zu absolvieren. Ich machte sogar meine Ausbildereignung und den Meister im Servicebereich. Hotels in denen ich damals beschäftigt war, sind Hotel Deutscher Hof in Hilchenbach im Rothaargebirge, Hotel Keller in Kreuztal und andere. Später das ehemalige Hetzel Hotel Hochschwarzwald am Schluchsee (heute Vier Jahreszeiten).

Im Hetzel Hotel ging ich in das Barwesen (Barkeeperunion) und verbrachte nochmals 3 Jahre in „Ausbildung“, um mich danach selbstständig machen zu wollen. Woraus allerdings nichts wurde, da mich die BRD Bundeswehr Anfang 1987 für 15 Monate in die Panzerpionierkompanie 290 nach Immendingen einberief (frisch gekadert aus München).

Danach war ich vollkommen pleite, tingelte noch ein wenig durch die Bundesrepublik, bis ich letztendlich Ende 1989 im hohen Norden, bei Kappeln an der Schlei, ersteinmal im Wohnwagen, eine neue Heimat fand.

Im vor genannten Zeitraum hatte ich im Hochschwarzwald, zwischen Schluchsee und Bonndorf,  mit meinem damaligen VW Käfer, der mich zuverlässig überall hin trug, noch einen schweren Verkehrsunfall, mit einer Nahtoderfahrung, die ich an dieser Stelle jedoch ersteinmal auslassen möchte.

Damit hat sich mein Leben ab diesem Zeitpunkt geändert. Ich las, ja studierte geradezu, die Bücher von Jane Roberts „Seth“, las Schriften wie „Beelzebubs Erzählungen an seinen Enkel“ von Gurdjieff, die Chakralehre des C.W. Leadbeater und vieles mehr, um Antworten zu finden.

Bild
meine damalige Freundin Christiane vor dem Schrotthaufen, der platt bis zu den Sitzflächen war

Bis gegen Mitte der 90er schlug ich mich einigermaßen mit Saison- und Gelegenheitsarbeiten durch, da mir gesellschaftliche Werte, Ansehen und beruflicher Erfolg nicht mehr so wichtig waren. Ich besuchte zwei Mal, bis zur Erschöpfung des Visums und meiner finanziellen Mittel, den Süden und die Mitte Australiens.

Koala
ein halbstarker Koala-Bär, der sich in den Arm nehmen ließ

Kurz nach dem Australienaufenthalt lernte ich dann 1994/95, über eine Bekannte (Antje), den Scholli kennen (siehe über uns) , dem ich bis heute, bei all meinen Macken und Kanten, ein treuer Freund bin. Er ist mein „Lieblingschef“, alleine schon wegen seinem grundehrlichen Charakter und seiner genialen Denke  …

Zwei einschneidende Erlebnisse die mein Leben noch stark bewegten war der plötzliche Tod meiner Mutter Inge in 2007 und danach der meines Vaters Philipp in 2012, bei dem ich unvorbereitet Sterbebegleitung gemacht habe, da es sein Wunsch war mit den Füssen voran aus seinem eigenen Hause heraus getragen zu werden.

Seit Ende 1999 agiere ich  freischaffend für Scharlatanprodukte im Bereich pre opening. Die alten Internetseiten waren übrigens beabsichtigter Weise unprofessionell gehalten, ja beinahe hippimäßig chaotisch, um uns passend zum Namen eventuelle Widersacher vom Leib zu halten …  😆   Zumindest gab es in all den vielen Jahren keinen einzigen ernsthaften Hackerangriff, außer eben dem üblichen Spam und einige Trolle. Somit bleiben auch die „alten“ Internetseiten als antiquarisches Museumsstück im Netz und werden in regelmäßigen Abständen weiter gepflegt.

Da jedoch der technische Fortschritt, mit den immer kleiner werdenden Empfangsgeräten und der Monopolisierung in Richtung Google und Co, einen Tribut verlangt gibt es zu 2018 eine modernisierte Scharlatanprodukte Homepage, die den heutigen Ansprüchen gerecht wird.

So, das reicht jetzt, denn auf dieser Hompage  geht es ja nicht um mich sondern um die Gesundung unserer Mutter Erde – GAIA.  Ihr habt nun einige Eckpunkte über mich erfahren und freue mich bei weiterem Interesse auf persönliche Gespräche

Australische Weisheiten, gelesen von Michael


Die Geschichte, wie ich Scholli kennenlernte

 

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